14. Juni 2017

individuelle Seife

Seife hat doch etwas faszinierendes oder? Schon als Kind fand ich Seife so toll, dass ich sie gesammelt habe. Ich glaube der Body Shop hat zu meiner Grundschulzeit in Deutschland gerade Einzug genommen und alle waren infiziert von den Miniseifen, Badekugeln und Kurpackungen. Stundenlang haben wir (männlich und weiblich!) vor den Regalen und Körben gestanden und unser weniges Taschengeld in den Duftkram umgesetzt... den wir im übrigen NIE benutzt haben, da es ja viel zu kostbar war. Wie auch immer - die Faszination ist für mich geblieben und ich wollte endlich mal Seife selber machen. Genau das kann man kinderleicht mit den aufeinander abgestimmten Seifensachen von Rayher. Besonders angetan, wie sollte es anders sein, hat es mir der Frosch. Über den bin ich auf den ganzen Kram gestoßen.


Als der Sohnemann den Seifenfrisch gesehen hat, war er ebenso hin uns weg von dem duftenden Prachtkerl wie ich. Ob wir diese Seifen auch benutzen? Ja klar!!!! Wir können sie ja wieder neu machen bzw. weitere Ideen dabei umsetzen. Zur Empörung der Madame habe ich die Ente nicht gekauft... das wird nachgeholt werden, jetzt wo ich weiss, wie gut es klappt. Wer konnte auch ahnen, das hier so ein Hipe ausgelöst wird und alle im Seifenfieber sind.

Es ist wirklich einfach: zuerst ein Stück von dem butterweichen Rohling abschneiden. Ich habe mir zum testen erstmal die opake Seifenbasis gekauft, aber ich glaube ich brauche dringend noch die klare Basis! Das Stück wird bei kleiner Hitze in einem Topf erwärmt, das geht auch recht fix. Das beste ist das reinigen des Topfes, dank der Seifenreste geht das fast von alleine.


Dann fügt man noch Duft und Farben dazu. Ich habe noch Aloe Vera genommen und muss sagen, ja es macht die Seife wirklich noch schöner. Da die Kinder sich Beerenduft ausgesucht haben, riecht der Frosch jetzt herrlich fruchtig. Ich finde den Duft unerwartet universell und fast so toll wie den Klassiker Zitrone. Die Gießform nur noch in ein Glas stecken und den seifigen Sud einfüllen. Abkühlen lassen. Fertig. Es ist so einfach das man gleich weiter machen will.


Also ging es an die eckigen Formen und kleine Textgummis. Auch hier ging alles einwandfrei. Nach dem trocknen muss man ordentlich an den Rändern ziehen um die Seife zu lösen, aber es geht dann besser als gedacht. Die Gummielemente können dann mit einem spitzen Gegenstand angehoben und abgezogen werden. Klar habe ich dabei eine Minikerbe in die Seife gemacht, aber die lässt dich mit dem Finger wieder umformen. Die Zeichenschärfe der Worte und Motive ist klasse, da brauche ich unbedingt auch noch das eine oder andere 


Zum Schluss habe ich noch eine zweifarbige Seife probiert. Das Wortgummi dazu habe ich bisschen kleiner geschnitten damit es in meine Form passt, also alles auch kein Problem. Man sollte nur die Geduld besitzen (hüstel) zwischen den Schichten 15 Minuten zu warten. Die Farbkombi hat sich der Sohnemann ausgesucht, nachdem er bei dem Text zu lachen anfing. 


Hach hier tummeln sich noch etliche Ideen in unseren Köpfen. Die Kinder wollen gerne noch Kunststoffteile einbauen (da brauche ich dann unbedingt die klare Seifenbasis zu) und ich möchte gerne Lavendelseifen in unterschiedlichen Schattierungen und Schichten machen. Da der Arbeitsaufwand und die Reinigung wirklich gering ist, werde ich noch das eine oder andere Seifenprojekt mit den Kindern starten.




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