24. Februar 2011

Keller der Grauens - Teil 1

... anders kann ich unsere Horrogrube hier nicht mehr beschreiben. Und ich muss mich jetzt mal eine kleine Zeit voll und ganz diesem armen Stiefkind widmen. Nein, keine Angst, wie immer nicht ohne Eigennutzen - was denkt ihr denn? Es gibt zwar hier noch genug zu tun, aber irgendwie liegt mir mein Nähzimmer doch gewaltig auf dem Magen.

Man beachte die dunklen Möbel... das lasse ich mal so stehen, jeder der mich ein wenig kennt weiß, das es mir die Magensäure hochschießen läßt. Zum Glück sind die schon verkauft - guter, sehr guter Mann! Hat das Problem gleich erkannt und aus dem Weg geräumt. Sagte ich schon das Schränke bei mir immer Millimeter genau gefüllt sind...

Dann das abgeklebte Fenster - auf Spinnenbesuch kann ich so richtig gut verzichten, da reicht dann auch Magensäure nicht mehr aus um das zu kommentieren. Davon abgesehen pfeift es wunderbar durch. Das Fenster ist nicht gefühlte sondern sogar wahrhaftige 75 jahre alt. Für damals bestimmt eine Meisterleisung *räusper*. Den Drehgriff finde ich allerdings entzückend. Nutzt mir aber leider nichts und ist eh abgeklebt weil er nicht schließt. Und ja, in dem Raum sind immer nur wenige Grade, man bekommt einen realen Eindruck wie das Wetter draußen aktuell ist....

 Jetzt denkt ihr was ich denn habe? Das ist doch garnicht soooo schlimm... ne da stehen sonst 100 Dinge davor weil kein Platz ist - so ist die Realität: Da geht es von eckligen Wänden und Löchern, Spinnengruben und knirschendem Boden weiter zu meinen eigens eingefügten Dramen: meine Massen an Kram. Tja, da stehe ich nun vor - wie soll ich das in einem gerade mal mannshohen (und ich bin wirklich klein) knapp 10 Quadratmeter Raum rotieren.Nein rausräumen geht nicht, da ist nur Treppe und Waschmaschine. Es käme von der Aabeit her fast einem Umzug gleich den Kram aus dem Zimmer zu schaffen.
Zum Geburtstag wünsche ich mir dann eine Verkleidung für die Heizung und Rohre, inklusive versenkte kleine runde Lampen (neeeee ich bin nicht anspruchsvoll). Das ist nämlich auch ein etwas größeres Projekt da man ja an die Heizung rankommen muss. Einfach zuknallen mit Platten würde ich ja noch schaffen, aber mit Tür und allem... das lasse ich lieber den Mann des Hauses machen. Der hat aber erst wieder im -ääähhhhhhhhm- Sommer nächsten Jahres Zeit. Vorher hat der Arme noch eine ganz andere Liste abzuarbeiten, er ist nämlich ins Dach verdonnert worden. Mal sehen vielleicht hilft auch penetrantes Quängeln und Betteln das es diesen Sommer was wir, aber mehr als ein wenig hoffen kann ich da nicht.
Mit diesen Bildern verabschiede ich mich in den Keller des Grauens und melde mich erst wieder wenn gewisse Punkte abgarbeitet sind:
- neues Fentser
- gespachtelte Wänder + Decke (urgs, Kreislauf läßt grüßen)
- alles hell gestrichen
- aussortierte Stoffmassen
- weiße Möbel - wer hätte es gedacht?

... was ich nicht fertig haben muss um wieder am sozialen Leben teilnehmen zu dürfen: Gardinenstange und genähte Gardinen, Rohrabdeckung, Heizungsverkleidung, Lampen, Türrahmen, Deko..... und ich muss nicht alles fertig eingräumt habe - sonst bleibe ich für immer verschollen. Wenigstens haben wir in einem hellen Moment vor dem Einzug noch den Boden ausgelegt, sonst würde ich wohl abdrehen... in den Abgrund abtauchende liebe Grüße, Nina

22. Februar 2011

Maya Road Villa

Es gibt diese tollen Chipboardhäuser von Maya-Road,. die sind nicht nur nett anzuschauen, nein in ihnen befindet sich sogar ein Rohling den man ausbauen kann. Bei uns ist ja immer Baustelle und wird es ein Leben lang auch bleiben. Darum finde ich einen Zwischenstand eine nette Idee. Wenn wir hier fertig sind langweilen wir uns bestimmt zu tode...


 und einmal von der anderen Seite:

noch einmal das eine oder andere Detail:
Die Acrylelemte habe ich mit StazOn auf Folie gestempelt und ausgeschnitten...

Das Haus habe ich mit weißer Acrylfarbe angemalt und mit den schönen Papieren von October Afternoon beklebt... die Firma geht echt immer!

Und das ist mein gefülltes Mini:






 Das wird nicht mein letztes Häuschen gewesen sein... also das aus Pappe meine ich,
das aus Stein ist definitiv das Erst und Letzte *lach*
- bestimmt auch toll als Geschenk zu Einweihungen oder Hochzeit



21. Februar 2011

Wochenendausbeute

... am Wochenende war ich herrlich Croppen - mitten in der Pampa, ohne Handyempfang, ohne Stress, ohne das jemand was von mir wollte - einfach nur Scrappen.
Meine Ausbeute am Ende war zwar nicht drei Sterne wert, aber das machte nichts: 6 Layouts, 1 Minirohling der endlich mal angefangen wurde zu füllen, eine riesen Liste mit Dingen die ich unbedingt noch brauche und eine tolle Holzkiste die noch mit viel weiss aufgepeppt wird (was es nicht alles in Bauhäusern gibt - tztztztzzzz)

Hier aber erstmal die drei  DieCut-Layouts. Warum nur die und nicht alle Layouts? Nein nicht weil ich zu geizig bin oder mir was einteilen möchte... ich hatte keine Fotos mit und der geplante Fotodrucker ist ausgefallen. Mein Glück, das ich wenigstens zwischen meinen Papierresten noch 3 Fotos rumfliegen hatte. Die anderen 3 Layouts habe ich "blanko" gescrappt - also ohne Foto... dazu demnächst aber mehr.


ein bisschen Tanzan und Tickets können nie schaden:

 in den kleinen Schmerrling habe ich mich richtig verschossen...
ich glaube ich brauche diesen Stanzer auch

kleiner Boxenstop im Tropenaquarium: 
mit dem Rad kann man Informationen und Tierbilder weiteblättern

Korko ist einfach nur total cool!


hachzzzzzzzzz - ja der liebe Papi lag auch zwischen meinen Papierreste, was ein Glück
- auch wenn ich hier nur ein kleines Stück DieCut-Papier genutz habe, ich finde das zählt heute einfach mal zum zeigen:

Material:
Papiere vin american Crafts, Crate Paper und das schöne Holzpapier von My Minds Eye, die Stanzer sind von Martha Steward

19. Februar 2011

radierbare Stifte

Diese Stifte sind sooo genial - ich weiß die gibt es wohl schon seit Jahren... an mir sind sie total vorbei gegangen. Diese Kugelschreiber-Inki-Roller-sonwie-Schreiber haben an der der Rückseite ein Spezialsilikon das die Tinte wieder rückstandslos entfernt. Das Papier wird dabei nur minimal beschädigt, je nachdem welche Textur es hat.

Seit einiger Zeit teste ich die Goldkerlchen und kann euch nur rate: lauft was das Zeug hält in den nächsten Schreibwarenladen! Die Stifte gibt es von verschiedenen Firmen in vielen Farben. Das Stück kostest im Schnitt 2,50-3€, die Investition lohnt sich.


Ich bin restlos begeistert (sagte ich das schon?), denn ich gehöre zu den "Schnelljournslistinnen". Soll heiße: ich schreibe mein Jouranling immer dierkt und ohne viel zu denken auf das Layout oder Mini. Leider gab es bisher immer 2 große Nachteile dabei:

1. als Legasteniker ist der Text dann immer nett fehlerbeladen - wobei das durch diese Stifte nur begrenzt besser wird denke ich denn nach wie vor nehme ich mir das Recht raus, immer und überall meine Buchstabendreher und Fehler wie einen Marker hinterlassen zu dürfen - ganz besonders auf meinen Werken und meinem Blog!
2. Wenn man sich mit der Aufteilung vertan hat, dann kann die Zeile wieder wegradiert werden und neu geschrieben werden - somit ist wenigstens optisch alles wunderbar im Lot

18. Februar 2011

Projekt 1: Spitztüten

Wie gesagt, ich kann ja gerade nicht so gut auf Rosa und daher habe ich erstmal den Bogen zerschnitten bevor ich wußte was ich damit machen will... und da lagen nun die 5 trostlosen Stücke und waren plötzlich zu kleinen Tüten gerollt. Ja so kann ich sehr gut mir der Farbe leben - und ein Bogen weniger obendrein.

zuerst aber noch eine Begrüßung an eine Die-Cut-Scrapperin, ich freue mich das du mitmachst!


das sind meine Tüten - 4 an der zahl habe ich aus einem Bogen bekommen:


die Rettung war der schöne Martha Steward-Stanzer mit den Schmetterlingen
- so kann auch ich mit Rosa sehr gut leben


17. Februar 2011

Projekt 1 : Minirohling USA

Meine allterliebste Arbeitskollegin-dickefreundin fliegt im März nach Amerika. Für einen ganzen Monat - unverschämt *lach*. Da habe ich mir endlich einen Ruck gegeben und in einer Nacht und Nebel Aktion ein Mini gebaut, mit dem sie alles Wichtige festhalten kann. Morgen früh bekommt siegleich als erstes ihren kleinen Reisebegleiter.


 der Einband ist aus festem harten Filz, 
die Nieten dienen zur Verstärkung damit die Löcher nicht einreißen.
 
 Es geht bei diesem Mini nicht darum viele Fotos einzukleben, sondern 30 Tage zu dokumentieren. Platz für diese Notizen findet man dann auf den 30 schnuckeligen schmalen Seiten (15x10cm)
 
Die genutze Die-Cut-Seiten ist ein Bogen von Making Memories, die anderen Papiere haben sich sozusagen angepasst. Der türkisfarbene Cardstock ist mit einem Fiskars Bordürenstanzer ebenso in Briefmarkenform gebracht. Auf diese Seiten können dann die Flugtickets, Eintricktskarten, Fahrkarten, Rechnungnen oder sonstiger Schickschnack aufgeklebt werden. Etwas Platz für das eine oder andere Lieblingsfoto wird sich auch noch finden.

die Innenseiten als Herzstück:
sie sind alle mit einem 7Gypsies-Stempel versehen und
je nach Anliegen  aufgepeppt worden:
(tschuldigt die schlechten Fotos aber es war einfach schon zu dunkel)

ich habe mich an der Farbserie von Making Memories orientiert - Moosgrün und Hellblau

braun geht immer und wirkt bei größeren Stempeln schön satt 

ein kleines bisschen Farbe muss aber sein

 ich denke im Großen und Ganzen habe ich alles kleinen Dinge die festgehalten werden sollten damit abgedeckt: Flug, Autoverietung, Unterkunft, Gesundheit, Wetter.... je nachdem was der Tag alles so zu bieten hatte - und ich hoffe mal viel Schönes! jetzt kann ich es kaum erwarten das Buch in gefülltem Zustand wieder zu sehen - im April

15. Februar 2011

Anleitung: versteckte Spiralbindung

So, heute nun die verspochene Anleitung zu diesem Buch: sieht kompliztiert aus, ist es aber nicht! Ihr braucht eine ganzen Die-Cut Bogen für das Cover + 1 Bogen Cardstock 12x12" (30x30cm). Zusätzlich natürlich viel Cardstock für die Innenseiten...



 Innenseiten auf 12,5x30cm zuschneiden und mit einer Bindemaschine lochen, 
es spielt keine Rolle ob es die BindItAll oder Cinch ist!
Dann Deck-und Rückblatt aus einem anderen Cardstock in 15x30cm zurechtschneiden ebenfalls lochen
1bis1,2cm vom gelcohten Rand eine Falz ziehen und knicken

eine dünne Spirale aus Metall bereit legen:
zuerst das Rückblatt einlegen,
jetzt alle Innenseiten
zuletzt dann das Deckblatt
Bindung schließen

 von oben sollten die zuvor geknicken und gelochten Anteile des Rück- und Deckblattes
wie ein Buchrücken die Innenseiten bedecken

mittig von dem DieCut-Bogen knapp 2cm flazen
gut knicken

 mit einem Streifen Buchbinderleinen verstärken
eine Seite des DieCut-Bogens mit Buchbindeleim bestreichen und genau an den Knick des Deckbalttes anlegen: das ist aufgrund der Länge von 30cm ein wenig fummelig da es andauernd verrutscht



ebenso mit der anderen Seite vorgehen - den Buchrücken von 2cm dabei NICHT mit Leim bestreichen, 
der soll flexibel bleiben sonst klappt das mit dem Umblättern nicht!

 tadaaaaa - und schon ist die pfiffige versteckte Bindung fertig!

14. Februar 2011

Projekt 1 - Minibook: * ein Tag aus unserem Leben*

uff - das war ein Angang... immerhin habe ich 2 Die-Dut Papiere verbraucht und Unmengen an elfenbeinfarbenem Cardstock. Was mich allerdings noch zufriedener stimmt ist die Tatsache, dass ich ein Projekt in Angriff genommen habe, das fast 2 Jahr in meiner Schublade lag! Ich hatte mich damals bewußt für einen "stinknormalen" Tag entschieden, es ging mir nicht um die Highlights des Daseins sondern um den wirklichen Alltag.

Die Fotos und Notizen sind leise heimlich immer tiefer in meinen Müllberg gewandert, ich dacht schon die setzen dort noch Rost an weil ich die Kurve nie bekommen habe.
Ich habe einen Tag lang alles fotografiert was mir unter die Nase gekommen ist. Es waren locker 150 Fotos die ich dann entwickeln ließ. Durch die Größe des gewerkelten Minis (6x12") brauchte ich viele Fotos, na wenn das nicht passte. Und nach der langen Zeit konnte ich auch von den 150 Fotos jede Menge aussortieren und habe nur die wichtigsten behalten.


verschlossen mit einem schönen schlichten Prima marketing-Brad und Gummilitze
(bekommt ihr in jedere Kleinwarenabteilung für wenig Geld!):

Ein dickes Mini mit einem klaren Innenaufbau da es sonst in diesem Leben nicht fertig geworden wäre und wieder 2 Jahre in der Schublade versauert wäre. Ich habe mir einen schönen Scenic-Stickerbogen gegönnt, dazu die passenden Label-Date-Sticker von Scenic, die runden Alpahs von Jenni Bowlin Zahlenstempel für die Uhrzeiten und einen Klartext-Stempel. Mehr brauchte ich nicht abgesehen von 3 verschiedenen Papierbögen Crate Paper die zu dem Die-Cut-Papier (von Making Memories und Pink Paislee)  passten.

der "mai" ist aus dem Negaticvchipboard von alten Scenic-Buchstaben zusammengesetzt 
und mit einem Stück PP unterlegt

 und los geht der Tag...
 oh ja - das war echt nervig mit dem Schlafsofa - aber es war einfach
ein Zimmer zu wenig bei 2 Kindern die sich nicht in einem Zimmer arrangieren konnten!




 wenn erstmal alle am Auto sind machen wir schon mal 3 Kreuze

hier habe ich mit der schönen Overlayfolie gearbeitet damit es nicht alles zu eintönig wird

 
ganz ganz wichtig sonst gibt es morgens eine riesen Katastrophe:

 ein Scalloped-Die-Cut Bogen mußte sterben...


die Rückseite ist an Stellen flächig überklebt wo der Hersteller stand

hach - manche Dinge haben sich auch nicht nach 2 Jahren geändert *kicher*

schnell schnell - die Kinder abholen und ab nach Hause -
hier ist die zweite Hälfte der Folie zum Einsatz gekommen, diesmal mit Fotos bestückt



ich hasse Geschir...

Raubtierfütterung auf die Schnell, ich konnte das Essen in der Zeit schon nicht mehr sehen aber die Kinder haben es geliebt: frische Tortellini mit vieeeeeeeeeel Sahnesoße:

der Abendterror auf den wir alle wohl getrost verzichten können

hmmmmmmmmmm - und das ist nur für uns,
ganz in Ruhe ohne Unterbrechungen und Geheule 


ganz wichtig nach wie vor: einmal Mails und Überweisungen checken, ein bisschen Scrappen, dannach Süßkram und Chips für die Seele damit der Tag mit unserer aktuellen Lieblinsserie beendet werden kann

das Dokumentationdatum steht auf der Rückseite der letzten Seite, und da sich bei uns ja viel geändert hat in den letztn 2 Jahren was Wohnen und Leben und noch so einige andere Dinge angeht bin ich sowas von glücklich das es aus der Zeit eine Tagesdokumentation gibt!

Da ich nach dieser Fotoflut erstmal bedient bin gibt es die Anleitung für die Bindung erst morgen,
heute reicht die Zeit auch nicht mehr.

Noch mehr Inspirationen:

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