29. Oktober 2010

Im Herzen vergraben...

... sind so viele Dinge, die vor meiner Scrapzeit statt gefunden haben. Und irgendwie fällt es mir schwer älteres zu verscrappen da der Impuls schon so lange her ist und es tief in meinem Herz verschüttet ist. Aber diese alten schrubbeligen Ölfarben von meinem Großvater (und es sind nicht viele mehr und leer sind sie auch) - die berühren mich immer wieder wie vor 20 Jahren. Und bevor mir dieses Gefühl verloren geht wollte ich es unbedingt festhalten! Wer weiß was in in weitern 20 Jarhen noch davon übrig ist in meinem Herzen, weil auch ein Herz manches vergessen wird.


Material:
Cardstock Dani Peuss, PP Basic grey Basics Collection, Making Memories Postoffice, Sticker Making Memories Postoffice, Alphas October afternoon mini market

27. Oktober 2010

Lace Cardstock

Diese fisseligen Papiere verführen mich immer wieder das ich sie kaufe - aber sie zu nutzen finde ich garnicht so einfach. Eigentlich Unsinn, denn wenn man sie wie ein normales Papier behandeln würde wäre das kein Problem. Aber es gibt da ein klitzekleines Problem, und das ist der Preis. Denn all diese gestanzten, gelaserten und sonst wie bearbeiteten Papierchen  kosten im Schnitt das 3-fache im Vergleich zu einem einfachen Bogen. Das weckt den Geiz ein wenig bei mir - wobei ich mich frage warum ich diese Bögen dann überhaupt gekauft habe. Aber die kostbaren Dinger im Schrank versauern zu lassen macht es nicht besser! Mein Fazit daher: nicht über den Preis nachdenken und das wertvolle Gut endlich nutzen bevor einem die Bögen nicht mehr gefallen sollten!


hier sind noch einige kleine Sassafras-Sticker auf dem Lace-Cardstock gelandet...

 und mal wieder zum Einsatz gekommen ist das tolle selbstklebende Canvas,
hier mit einem handelsüblichen Datumsstempel auf 2 Zeilen bestempelt

25. Oktober 2010

Klappverpackung

Mühsam errechnet und unter unmengen von Papierverbrauch (so kam es mir vor) habe ich die Verpackung für die schönen Avie-Art-Stempel erstellt. Der Trick bei dieser Verpackung ist schon ein wenig älter aber immer wieder ein Hingucker:
und so sieht die kleine Kiste geöffnet aus:

 hier die Anleitung zum nachbauen!

Achtung, jetzt wird es ein wenig kniffelig:
im zweiten Feld wird eine Hilfslinie eingetragen die nicht gefaltet wird sondern geschnitten - die Schnittlinien sind hier ROT markiert:
so sieht es eingeschnitten aus:
jetzt die Seitenklappen zusammen kleben:
dann das Mittelteil zusammenfügen:
zuletzt die Seitenklappen ein kleines bisschen einschneiden,
das vereinfacht das Übereinanderschieben der Klappen:
fertig ist die Faltschachtel:
wenn es Probleme beim Schließen der Packung geben sollte, dann kann von dem Mittelteil die Höhe noch mit einer Schere um 1-2 Millimeter gekürzt werden.

Viel Spaß beim Nachbauen!

24. Oktober 2010

Verpackungen - Verpackungen - Verpackungen

Verpackungen stehen dieses Jahr bei mir ganz hoch im Kurs - erst recht als ich diese (klickklick) tollen Sachen gesehen habe! Und ich mußte einfach zuschlagen. Ich möchte ja das meine Kekse und Pralinen dieses Jahr auch so verpackt sind, als ob sie aus einem Delikatessenladen kämen. Ein bisschen dick auftragen darf man finde ich wenn man Liebe und Zeit investiert hat. Ich bin mit einem Bein schon in der Küche um Rezepte zu kramen…


Und dann noch diese Etiketten - ich muss die alle erstmal auspacken und anfassen und verstauen, ich frue mich schon die ganze Woche darauf. Hach ich bin im Etikettenhimmel glaube ich und "leider" muss ich noch mal ordern denn ich befürchte meine Tüten werden nicht reichen!

23. Oktober 2010

Handy-Hülle

 Diese geniale Filztasche habe ich bei einer lieben Freundin gesehen und quieckend haben wir uns über ihr schönes Exemplar hergemacht - ihres war auch schon eigene Handarbeit. Ich war so begeistert, das mußte ich unbedingt auch machen. Hier in Hamburg kosten diese Kerle übrigens ein halbes Vermögen wenn man es in den kleinen Läden Eppendorfs kaufen würde...
Na da krame ich doch lieber in meinen Bastelschätzen und investiere eine halbe Stunde um alles zu finden: dicker Filz, einen schönen Knopf und Stickgarn oder Stopfgarn und elastisches Band - fertig ist die Zutatenliste.

Hier ist mein Handy-Hüter:


Ich habe gleich einen ganzen Schwung genäht für Freunde und Familie, die sind ebenso hin und weg wie ich. Super wie einfach und schnell so viele Geschenke fertig geworden sind.


Eine riesen Umarmung an dich Ramona für diese umwerfende Idee.
Da sie keinen Blog hat widme ich ihr einfach diesen Post!

22. Oktober 2010

Zahlen von 1-1000

Vor einiger Zeit habe ich aus einer großen Streichholzschachtel dieses Zahlenspiel gewerkelt. Titus ist gerade total fasziniert von Zahlen und will sie am liebsten alle lernen.
Das wunderbare Road-Map Papier von October Afternoon ist die ideale Vorlage um kleine Zahlensteinchen zu basteln. Das Papier ist auf Finnpappe geklebt. Finnpappe ist so etwas wie leichtes Pressholz, recht weich und kann mit dem Cutter geschnitten werden. Die kleinen fertigen Zahlen liegen super in der Hand. Jede Zahl ist 3x vorhanden, so können alle Zahlen von 1- 100 gelegt werden.

Titus war total begeistert und legt mitlerweile selber die Zahlen und kann sie richtig herum lesen. Mir war garnicht mehr klar wie schwirig das zu lernen ist.

17. Oktober 2010

AUSZEIT - der totale Flash!!!!

Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh - ich bin zurück von der Auszeit! Und ich bin total überwälltigt: es war einfach unfassbar gigantisch und ich weiß garnicht wo ich anfangen soll...  ALLE dort waren unglaublich gut gelaunt, waren freundlich, zuvorkommend, rücksichtsvoll  - und kreativ, unglaublich kreativ und noch fleißiger als die emsigste Ameise die man sich vorstellen kann.


Und all diese Liebevollen Details die sich Daniela und Stefan als unschlabares Team ausgedacht haben: Eine Candybar zum niederknien mit handgefalteten Tüten zum selber einfüllen, eine riesen Tasche mit Material zum drin Baden. Entzückende Stoffherzen die einen an dem Arbeitsplatz empfangen habe, die vielen Teamhände die  alles bereits perfekt organisierte am Laufen hielten.
Und dann die Teilnehmer: nicht nur das einer besser drauf war als der andere,  es wurden sogar in einem wahnsinnig diszipinierten Tempo 12 Layouts in den Workshops gescrappt und 8 weiter nach Sketchen - wenn man noch Durchhaltevermögen hatte, und das hatten so einige,! Bis in die Puppen weiter zu scrappen! Es wurde Embossd, gestanzt, geschnitten, gefalzt, geklebt, Taschen gezaubert, Borten kreiert, Jouranlings geschrieben und noch so an die hundert Dinge mehr!

Ich habe gelacht und geschnattert, gestaunt und an den Maschinen gekurbelt - es waren so viele Inspirationen und unglaublich nette Menschen um einen herum das sich immer noch alles ein wenig dreht in meinem Kopf. Vor lauter Aufregung habe ich gar keine Fotos gemacht - eine Schande, ich weiß,  aber es gab auch so viel zu tun und zu sehen und zu erleben. Die Organisation war eine Goldmedaille Wert, die Workshops einfach ein Sternemenü und die Teilnehmer durch die Bank weg Zucker! Es hat so gut getan, es war eine echte Auszeit und ich kann es kaum erwarten bis es wieder so weit ist - denn eines ist klar, DAS  wird wiederholt und ich werde jeden Tag bis dahin in meinem Kalender wegkreuzen.

Danke euch allen für diese wunderbaren Tage - ein dickes umarmendes und freudestrahlendes Danke!!!

14. Oktober 2010

Studio Calico

Diese Firma gehört zu meinen neuen Lieblingen. Bestimmt nicht nur bei mir denn die Produkte sind einfach grandios! Mein neustes Spielzeug sind diese kleinen Sprühflaschen. Die Farben sind der Hammer und ich finde es toll so ohne Glitzer und Extra - einfach nur Farbe! Die Füllmenge ist nicht so viel wie bei vergleichbaren Mistern, aber dafür auch einige Euro günstiger - für mich wichtig das ich lieber mehrere Farben haben möchte als eine große Flasche die mir nach dem dritten Layout auf die nerven geht! Und die Fabren der Flaschen passen auch noch perfekt zu den neuen Papieren.


 und dies ist mein ersten Versuch... oh diese Farbe ist einfach himmlisch 
- ich brauche dringend eine Nachtschicht um die anderen Farben auch noch aus zu probieren!
Die kleinen Acrylkreise habe ich mit StazOn auf Folie gestempelt und dann ausgeschitten. Einfach mit einem guten Kleberoller auf das Layout fixieren, dann sieht man keine Befestigungsspuren. Neu habe ich mir auch mal von Bazzill die vorgeschnittenen Borten gegönnt (Just the edge) -  ich bin begeistert wie unkompliziert und schnell man ein Layout damit versorgen kann um leere Flächen zu füllen.

Material:
Studio Calico Mister, Papier Dani Peuss Elfenbein, Jouranling Card Jenni Bowlin, Stempel October afternoon, Just the edge Bazzill

12. Oktober 2010

Typisch

Bei uns ist vieles sehr typisch - dem treuen Leser ist das bestimmt schon aufgefallen *kicher*. Also hier mal wieder ein typischer Einblick in mein Leben mit diesem Oldie (ich nenne es auch gerne die Wolkenphase...)


Die kleinen Eulen sind aus einem Papier und mit den wunderbaren Tim Holtz Fragments beklebt. Die Fragments können am besten mit Glossy Accent festegeklebt werden - es gibt dann keine Schatten, Blasen oder Schleier. Der Chipboardrahmen ist mi gelber Acrylfarbe bemalt und dnn mit Sticklets beglittert.

Material:
Cardstock Dani Peuss, Jouranling PP Creative Cafe, Tim Holtz Fragments... einige Papierreste von October afternoon für die Wolken (handgeschnitten)

11. Oktober 2010

Dymo-Prägegerät


DAS ist mein absoluter Liebling, eines meiner ersten Anschaffungen und einfach nicht wegzudenken aus der Welt des Scrappens! Jedenfals nicht aus meiner Scrapwelt.

Das DYMO-Prägegerät ist unschlagbar im Preis-Leistungs-Verhälltniss, hat immer die richtigen Buchstaben parat und geht zackig von der Hand. Bei 15€ inklusive 3 Prägebänder (schwarz, rot, grün) darf man sich wirklich nicht beschweren. Jedes Jahr gibt es diese Geräte aufs Neue so günstig bei Lidl und Aldi, also Augen auf für die, die es noch nicht besitzen!

Und ich habe sogar noch die alte Version ergattert - die schreibt ein bisschen enger und verbraucht nicht so viel Prägeband. Nachteil ist, dass die Prägekraft doch sehr zu wünschen übrig lässt.

Die Amerikanische Version des DYMO ist von around the blog und um einiges teurer. Es funktioniert unglaublich schlecht (meines zumindest). Verlockend war in erster Linie, dass man die Schrift austauschen konnte und viele Farben zur Verfügung hat - wenn aber das Gerät einfach nur schlecht gearbeitet ist, dann nuten einem auch nicht die vielen tollen Extras.
FAZIT: das Geld könnt ihr euch sparen und auf das gute alte deutsche Standart-Produkt zurück greifen.

Fazit:
der aktuelle  handelsübliche Dymo ist und bleibt super, die Anschaffung lohnt sich und ist auch finanziell zu wuppen! Leichte Handhabung und sofortiger Erfolg lassen ein Srapperherz schnell höher schlagen.

9. Oktober 2010

der Gurkenmörder

Manche Dinge im Leben sind soooo peinlich - und das gehörte für mich dazu.
im Detail:
so sieht das Leporelle aufgeschlagen aus
noch mal geauer:

 noch weitere Details die absolut begründen, warum man die Clear-Stamps von Basic grey basics collection ganz unbedingt braucht...
Material:
Leporello-Kraft-Cardstock (15x15cm), PP october afternoon + Scenic Route, Alphasticker + Stampel Basic grey, schwarze Kordel

8. Oktober 2010

1 Sketch + 3 Layouts

Mit dem schönen Augustkit habe ich so das eine oder andere Layouts gemacht. Zeigen möchte ich euch diese hier - denn mir ist am Ende aufgefallen, dass ich 3x den gleichen Aufbau genutzt habe!
Der Sketch ist ganz einfach und gehört zu meinen absoluten Favoriten. Viel Spaß mit dem Sketch der auch euch bestimmt nicht mehr loslassen wird!

Und hier die 3 Werke dazu:
Piaggio

Wo?

renn
das letzte Layout mag ich am meißten, es ist ein verschossenes Bild und trifft einfach zu 100% unseren Alltag mit der kleinen verrückten Sausebiene - immer auf dem Sprung, nie Stillstehen!

6. Oktober 2010

Applikationen

Applikationen nähen ist eigentlich ganz einfach, man braucht nur das richtige Zubehör: Vliesofix und Stickvlies. Das Vlisofix ist eine doppelseitige aufbügelbare Schicht. Mit ihr gelangt das Applikationsstück auf das Shirt. Das Stickvlies dient dazu, dass sich die Nadel bei den engen Stichen nicht mit dem Stoff verknotet.

Ich mache jeden Geburtstag für die Kinder ein Shirt mit der Passenden Nummer:
(HIER bei diesen Shirts habe ich zusätzlich noch Textilfilz unterlegt)
und so funktioniert es - zuerst auf einem Papier das gewünschte Motiv vormalen, dann von der Rückseite noch einmal durchmalen damit man das Motiv auf links hat!
 jetzt das linksmotivige Bild auf ein Stück Vliesofix pausen
- dabei gehört die glatte Papierseite nach oben!
 ein Stück Stoff auswählen und die Vliesofix-Lage aufbügeln, das glatte Papier ist dabei immernoch oben. Somit fixiert man die eine klebrige Seite auf dem Applikationsstoff, die andere klebrige Seite ist durch die Papierfolie geschützt
 dann das Motiv genau ausschneiden und die Folie abziehen
 das Motiv umdrehen und auf dem Kleidungsstück positionieren, festbügeln
 jetzt kommt das Stickvlies zum Einsatz: es wird am besten mit einigen Nadeln so festgesteckt, dass alle zu applizierende Bereiche von Shirtunterseite abgedeckt sind
 die Maschine auf einen sehr engen Zickzackstick einstellen (hier 0,2), die Breite sollte aber 4mm betragen damit der Stoff genügend gefasst werden kann
 jetzt immer von Ecke zu Ecke nähen,beim Wenden darauf achten wo sich der Zickzackstick
befindet (links oder rechts) - wenn man einmal rum ist sollte man 1-2cm den Beginn der Naht überlappen und noch einige mal vor- und zurücknähen, das fixiert das Fadenende!
 der elastische Stoff ist dank des Stickvlieses gleichmäßig transportiert worden
- von hinten sieht es dann so aus:
 das Stickvlies ablösen
 fertig ist die einfache Applikation:

Für die unter euch, die sich bisher nicht getaut haben sollten, legt einfach los es ist wirklich leicht! Nicht verzweifeln, meine erstes Shirt musste auch ich auftrennen. Vliesofix und Stickclies bekommt man jeder Kurzwarenabteilung von Kaufhäusern. Viel Spass beim Nachnähen wünsche ich euch.

Noch mehr Inspirationen:

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